Versickerungsberechnung auf Webseite

Neu bei Graf: Versickerungsberechnung auf Webseite

Die zunehmende Versiegelung der Flächen und die häufiger auftretenden Starkregenereignisse haben Behörden und Gebäudeeigentümer für die Notwendigkeit von dezentralen Versickerungssystemen sensibilisiert. Immer mehr Kommunen schreiben bei Neubauten eine dezentrale Versickerung der Dachentwässerung vor. Graf, Anbieter von Versickerungssystemen für private und gewerbliche Gebäude, bietet nun auch auf der Webseite ein Onlineformular zur kostenfreien und schnellen Bemessung des Versickerungsvolumens an: www.graf-online.de/regenwasser-versickerung.

Um das Versickerungssystem entsprechend der Standortgegebenheiten und dem zu versickernden Volumen zu dimensionieren, hat Graf bislang auf der Webseite einen Erhebungsbogen für die Bemessung zum Download angeboten. Das neue Onlineformular erleichtert für Eigentümer, Planer und Verarbeiter durch die einfache Eingabe und Benutzerführung die Bemessung nach DWA-A 138.

Die einzelnen Eingabeparameter werden durch Texteinblendungen erklärt und dadurch werden Eingabe- und Bemessungsfehler vermieden. Die Regenwasserexperten erstellen eine individuelle Bemessung. Die Anwendung des Arbeitsblattes DWA-A 138 garantiert eine bedarfsgerechte Bemessung des benötigten Versickerungsvolumens.

Der Interessent erhält, je nach Komplexität, in der Regel nach ein bis zwei Werktagen eine individuelle Bemessung und optional auch direkt ein Angebot zugesendet. Gebäudeeigentümer erhalten zudem Empfehlungen zu nahe gelegenen Graf Fachhändlern.

Dezentrale Versickerung entlastet Kanalnetz

Die dezentrale Versickerung reduziert vor allem bei Starkregenereignissen die Überlastung der öffentlichen Entwässerung und hilft vor allem das Risiko von urbanen Sturzfluten und damit Schäden an Gebäuden, Infrastruktureinrichtungen und Verkehrswegen zu vermeiden.

Die europäische Rechtsprechung forciert zudem die Einführung von gesplitteten Abwassergebühren auf kommunaler Ebene. Die getrennte Erfassung von Schmutzwasser und Niederschlagswasser schafft einen zusätzlichen Anreiz, durch eine dezentrale Versickerung die Niederschlagswassergebühren einzusparen.

Gesplittete Abwassergebühr spart Geld

Kommunen, die eine Versickerung auf dem Grundstück des Verursachers vorschreiben, erheben in aller Regel eine gesplittete Abwassergebühr. Das bedeutet, dass das häusliche Abwasser und das Niederschlagswasser getrennt berechnet werden. Das Abwasser bemisst sich am Frischwasserbezug. Die Niederschlagsgebühr bemisst sich an Art und Größe der an das Kanalnetz angeschlossenen Flächen.