Schlaue Lösung fürs „Füchsle“

KKA Graf Klaro Easy XXL reinigt Abwasser des Wirtshauses

Zusammenfassung:

Das gastronomische Kleinod im abgeschiedenen Weiler Kirch-Siebnach im Unterallgäu erfreut sich seit der Eröffnung des Bauernhauses als Wirtshaus im Jahr 2005 bei Radfahrern, Wanderern und Liebhabern der regionalen Küche immer größerer Beliebtheit. Die in den 90er-Jahren installierte Schilfkläranlage wäre spätestens mit dem im November fertiggestellten Anbau mit weiteren Sitzplätzen überfordert. Die Eigentümer entschieden sich für die kleine Kläranlage Graf Klaro Easy XXL mit SBR-Technologie. Die Anlage wurde auf 64 Einwohnerwerte ausgelegt.

Da das Wirtshaus etwa 1,5 km entfernt zum nächstgelegenen Abwassernetz liegt, entschieden sich die Eigentümer in den 90er-Jahren, eine Dreikammergrube in Betonbauweise mit anschließendem Schilfklärteich zu bauen. Die Anlage erwies sich seit der Eröffnung im Jahr 2005 als zunehmend unterdimensioniert und nur bedingt funktionsfähig für den Standort und die Anforderungen. Das trotz installiertem Fettabscheider starke Aufkommen von fetthaltigem Wasser und die exponierte Lage der Klärbecken mit langer Kaltwetterperiode führten mitunter zu unangenehmer Geruchsbildung.

Die beiden Klärbehälter Graf Carat XXL mit einem maximalen Fassungsvermögen von jeweils 26.000 l sind 30 m entfernt vom Gebäude in leichter Hanglage in einen lehmigen Sandboden in einer Aushubtiefe von 2,70 m mit einem Löffelbagger eingebracht worden. Die Klärbehälter sind trotz des geringen Gewichts von 1.150 kg bis Tankmitte grundwasserstabil und sind mit einem Lkw bis 40 t (SLW 40) überfahrbar.

Wegen der in den Wintermonaten zu erwartenden geringeren Frequentierung des Gasthauses verfügt die Kleinkläranlage mit der optionalen +K Komfortsteuerung über eine automatische Unterlasterkennung. Die Graf Klaro Easy Kleinkläranlage misst vor jedem Reinigungszyklus mittels eines patentierten Verfahrens den Füllstand der Vorklärung und schaltet bei Bedarf automatisch in den Sparbetrieb. Dabei wird immer das Optimum an Energieeinsparung bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der biologischen Prozesse gewährleistet. Gegenüber anderen Kleinkläranlagen werden so bis zu 75 % Energie eingespart.

Aufgrund des hohen Phosphatgehaltes des Vorfluters wurde der Einbau des Graf +P Moduls notwendig. Die physikalisch-chemische Phosphatentfernung ist ein wirksamer Prozess zur Entfernung von Orthophosphaten. Das Wasser wird mit einer maximalen Phosphatkonzentration von 4 mg/l eingeleitet.

Bei Interesse stellen wir Ihnen gerne den vollständigen Objektbericht zur Verfügung.

 

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